Rektaszension | 13 : 42.2 (Stunden : Minuten) |
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Deklination | +28 : 23 (Grad : Minuten) |
Entfernung | 30.6 (*1000 Lichtjahre) |
Visuelle Helligkeit | 6.2 |
Scheinbare Ausdehnung | 16.2 (Bogenminuten) |
Dieser Sternhaufen war die erste 'originale' Entdeckung von Charles Messier, als er ihn am 3. Mai 1764 aufzeichnete. Zu dieser Zeit war es das 67. weiter entfernte Himmelsobjekt, das bis dato von menschlichen Augen (und Apparaten) beobachtet worden ist, obwohl zu dieser Zeit lediglich das 62. bekannte nebelhafte Gebilde war, während füf Objekte in der Folge wieder vergessen worden sind, glaubt man den Quellen und dem aktuellen Kenntnisstand des gegenwärtigen Autors (vgl. die Tabelle der Entdeckungen der Himmelsobjekte). Es war also offenbar die Entdeckung dieses Objektes, die vielleicht Charles Messier dazu veranlasste, eine systematische Suche nach diesen kometenähnlichen Objekten zu starten, und nicht nur einfach zufällige Entdeckungen zu katalogisieren wie in den vorhergehenden Fällen M1 und M2. Das läßt sich aus der Tatsache herauslesen, daß er 1764 alle Objekte von M 3 bis M 40 gefunden und vermessen hatte.
Als das letzte Objekt des Kataloges, M107, ein Kugelsternhaufen im Sternbild Ophiuchus, von Messier's Freund Pierre Mechain 1782 entdeckt worden ist, also 16 jahre später, waren mindestens 140 bekannte Objekte insgesamt, mehr als doppelt so viele, bekannt. Von diesen sind 110 von Messier (der selbst 42 oder 43 davon entdeckt hat) und Mechain (27 oder 28 Entdeckungen) beschrieben worden. Die Unsicherheiten in der Anzahl geht auf zweifelhafte Umstände bei der Entdeckung von M 102 zurück.
Letzte Äderung: 31 Juli 1997, 15:00 MET